22-08-09
Von Aberdeen aus sind es nur 45 Minuten bis Sanford, unserem nächsten Ziel.Deshalb haben wir uns mit der Abreise auch einmal Zeit gelassen und sind erst gegen 11:00 Uhr losgefahren. Die Adresse war auch schnell gefunden und ja, es gibt dort tatsächlich noch eine uralte SW-1200 RS!
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| Am historischen Bahnhofsgebäude steht auch noch eine Dampflok als Denkmal; allerdings in einem derart schlechten Zustand, dass ich nur ein Bild daran "verschwendet" habe. | 
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Auf dem Streckengleis war dann noch ein kurzer Zug mit Hoppern geparkt, bei deren Anblick das Herz der "Drecksau" in mir höher schlug. Bespannt war der Zug mit einer GP-10.
Von der Farbgebung und der Beschriftung her könnte die Lok noch von der Baltimore & Ohio Railroad stammen. Das ist aber nur eine Vermutung. |
Ist dieser Waggon nicht eine Pracht für jeden Alterungsfan :-) ?
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Graffities werden natürlich auch immer wieder gern genommen !
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| Neben der SW-1200 war noch ein etwas neuerer Hopper geparkt, der allerdings garnicht so aussah wie bei der in der Beschriftung erwähnten Familie unter dem Sofa...
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| Natürlich haben wir die Strecke verfolgt und kamen dabei an einer modernen Verladestelle für Sand und Kies vorbei. Leider war das Gelände eingezäunt und so mußte das Teleobjektiv ran. | 
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Das war also die Atlantic Western Railroad in Sanford. Weiter ging es Richtung Taylorsville zur Alexander Railroad. Dort sollte ein GE-44 Tonner stationiert sein. Die Fahrt dorthin wurde durch ein kurzes Mittagessen in einer Shopping Mall unterbrochen. Danach haben wir dann die restlichen 80 Meilen unter die Räder genommen, nicht ohne zwischendurch auch einmal kurz, aber kräftig "begossen" zu werden. Die Sicht verringerte sich schlagartig auf ungefähr 5 Meter. Glücklicherweise war der Schauer genauso schnell vorbei wie er aufkam und wir konnten die Fahrt mit den inzwischen gewohnten 60 Meilen pro Stunde fortsetzen.
Hinter Winston-Salem ging es von der Interstate 40 runter auf den US-Highway 64 (der führt bis New Mexico...). Laut Google Maps sollte dann irgendwann die Bundesstrase 1610 kommen, auf die wir abbiegen sollten. Wir haben eine 16 und eine 90 gesehen, aber keine 1610.. Na, so 5 Meilen hinter dem zuletzt gesehenen Schild nach Taylorsville haben wir dann vorsichtshalber mal kehrt gemacht und Joern's Navi befragt. Das war auch der Meinung, wir seien jetzt in der richtigen Richtung. Und siehe da: kaum war das Hinweisschild nach Taylorsville wieder in Sicht, wies mich das Navi an, hier doch einmal links abzubiegen. Das habe ich dann auch gemacht und so kamen wir problemlos an unserem Ziel an.
Hier war allerdings "niemand zu Hause", bei dem wir unseren Diener machen konnten. Die Befragung eines Nachbarn ergab, dass zwar ständig Leute in dem Gebäude seien, er aber absolut nicht wisse, was die Männer da machen... Hmmm, die Gleise waren sowohl an der Oberseite als auch an den Seiten einheitlich braun, also konnte hier schon längere Zeit nichts mehr gefahren sein.Einen Pluspunkt hatte die Geschichte: wir waren definitiv am Ende (oder dem Beginn) der Strecke angekommen. Dann also wieder rein in´s Auo und die Strecke abgefahren. Das war auch nicht weiter schwer, weil die Straße schön parallel zur Bahnstrecke verläuft. Kurz hinter der Stadt dann eine offene Fläche auf der linken Seite - und Schienen waren auch zu sehen.
Besser noch: Dort stand ein uralter Bulkhead Flatcar ganz verlassen in der Gegend rum. Bequem rankommen konnte man auch. Nach ausgiebiger bildlicher Dokumention des Waggons und der Gegend (davon gibt´s hier viel) fuhren wir die Strecke weiter ab. |
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| Bis jetzt hatten wir noch nichts gesehen, was auch nur im Entferntesten an eine Lok erinnert. Aber selbstfahrendes Material lief uns noch vor die Linse. In einer relativ kurzen Ausweiche war "Baggi´s" neues Spielzeug geparkt :-)). Das mußte natürlich unbedingt auf die Speicherkarte gebannt werden!
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| Ein wenig weiter die Strasse runter in Richtung Statesville dann auch Abwechslung bei den Waggons. Bisher haben wir hauptsächlich gedeckte Hopper zu sehen bekommen aber hier stand dann mal eine Highboard Gondola auf dem Anschlußgleis, und offen und zugänglich war der Waggon auch noch! Der Kran am Waggon-Ende dient nur dazu, die Ladeklappe offen zu halten, damit das darin befindliche Stroh entladen werden kann.
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Mit neuem Mut ging es weiter. Ich musste mich jetzt ein wenig auf den Verkehr konzentrieren (es waren noch zwei weitere Autos unterwegs), als ich aus eben dieser mit einem lauten "Ohoooo!!!" von der Beifahrerseite gerissen wurde... Na endlich mal eine Lok; und eine hübsche dazu! Leider war das Teil eingesperrt (sollte wohl nicht weglaufen können) und so entstanden einige Aufnahmen aus ungewöhnlicher Perspektve (nämlich unter dem Zaun hindurch), damit der blöde Maschendraht mal aus dem Bild war. Aber so kann ein 70-Tonner eben auch aussehen.
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| Wir haben die Strecke dann noch bis nach Statesville hinein (etwa 30 Meilen von Taylorsville) verfolgt und sind irgendwann auf einer Brücke gelandet, die uns die folgenden Bilder ermöglichte. Soll noch mal einer sagen, beim Vorbild gibt es keine engen Weichenradien!
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