Arizona   FL - Staatsflagge

Arizona

Arizona ist etwas für Leute, die es auch im Winter heiß mögen.
Trotzdem sollte für diese Tour ein Sweater oder Fleece-Pulloover mit in´s Gepäck, da die Nächte im Frühjahr noch recht frisch sein können. Temperatur-Unterschiede von 20° zwischen Tag und Nacht sind keine Seltenheit!! Etwas Abenteuergeist ist für diese Tour auch von Vorteil...

Das Hauptziel dieser Reise ist die Arizona & California Railroad, eine Nebenbahn zwischen Phoenix in Arizona und Cadiz in Kalifornien. Wir werden der Bahnstrecke, so weit es irgend geht, direkt folgen. Das heißt, es geht fast nur über Nebenstraßen und auch einmal über unbefestigte Wege (Dirt Roaods). Wer also zur Seekrankheit neigt, sollte entsprechend vorbeugen :-)
Hier ist eine Karte mit dem Streckenverlauf der Arizona & California RR:

AZ&C Map

      Als Reisezeitraum habe das Frühjahr 2010 vorgesehen. Dann ist es tagsüber noch nicht so warm wie im Sommeer (bis zu 50° C). Nur die Nächte werden etwas kühl...

ParkerTag 1
Vom Flughafen on Phoenix geht es zuerst nach Tempe, einem Vorort von Phoenix, in´s Motel. Im Days Inn habe ich bereits einmal übernachtet (März 2009). Das Haus ist sehr sauber und ziemlich neu. Nach insgesamt ca. 15 Stunden Reisezeit dürfte etwas Erholung angesagt sein.

Tag 2
Diese Etappe führt uns während 78 Meilen (125 km) quer durch Phoenix immer entlang der Strecke nach Matthie. Reine Fahrzeit sind etwa 1½ Stunden. Fotostandpunkte gibt es entlang dieser Strecke reichlich, da sie in Phoenix immer entlang der Straße läuft.
Von Matthie aus geht es über Aguila, Wenden, Salome, Vicksburg, Utting und Bouse nach Parker. Parker ist der "Hub" der AZ&C, mit freiem Blick vom Verwaltungsgebäude auf die Gleisanlagen und den Lokschuppen.

Da wir hier wohl erst am späten Nachmittag eintreffen werden, sind stimmungsvolle Bilder fast schon garantiert...

In der Nähe von Parker werden wir auch die erste Nacht verbringen. So können wir am nächsten Morgen noch einmal zum Hub fahren und einige Bilder bei Tageslicht machen.

Tag 3
Nach den Aufnahmen in Parker geht es 14 Meilen (ca. 23 Minuten) nach Earp. Ja, richtig: Diese Stadt wurde nach Wyatt Earp benannt! Abgesehen davon überschreiten wir hier die Grenze zu Kalifornien. Diese verläuft mitten durch den Colorado River. Dadurch ergeben sich ein, zwei Standpunkte an Brücken, auf denen Züge die Grenze passieren. Es gibt hier zwei Gitterbrücken, die gut zugänglich sind.

NeedlesVon Earp aus geht es über Nebenstraßen und Dirt Roads nach Cadiz, dem Endpunkt der Strecke. Hier war ich selbst noch nicht; daher auch für mich noch "Neuland". Die Karte und das Satellitenfoto versprechen viiiel Landschaft und wenig Schatten!! Deshalb werden in Earp auf jeden Fall noch einmal die Vorräte ergänzt (insbesondere Wasser). Immerhin befinden wir uns in der Mohave-Wüste.

Die einzige Daseinsberechtigung für Cadiz scheint die Eisenbahn zu sein. Sollten wir in Cadiz eine annehmbare Unterkunft finden, wird dort übernachtet; ansonsten fahren wir von dort weiter nach Needles. Dies ist der letzte kalifornische Bahnhof vor der Grenze zu Arizona.

In und um Needles herum finden sich jede Menge Fotomotive, nicht nur eisenbahn-technischer Natur. Der Colorado River liegt "gleich um die Ecke". In Needles wird auch wieder übernachtet.

 

 

TopockTag 4
Von Needles fahren wir, wie inzwischen fast üblich, auf Straßen niedrigster Rangordnung durch eine Dünenlandschaft auf Topock in Arizona zu. Hier führen leider nur die Intersate 40 und die Bahnlinie über den Colorado River. In Topock verlassen wir die Interstate wieder und werden uns oberhalb der Bahnstrecke auf einem Kliff postieren. Von dort aus können wir den Zügen der Burlington Northern Santa Fe quasi "auf den Kopf spucken". Außerdem dürfen die Züge über die Brücke nur maximal 20 Meilen die Stunde fahren, was wiederum eine Garantie für gute Bilder ist.

1987 saß ich schon einmal an dieser Stelle und habe mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt :-)). Das war allerdings im Wonnemonat Mai und nicht im März... Wie man im Bild ganz gut erkennen kann, hat man von dieser Stelle auch eine recht gute Fernsicht, so daß Züge rechtzeitig erkannt werden können.

 

KingmanNachdem alle Bilder im Kasten sind, geht es über Yucca durch den Kingman Canyon nach Kingman. Dies ist eine reine Eisenbahner-Stadt und direkt an der klasssischen Route 66 gelegen. Hier kommt man fast direkt an die Gleise heran. Für die Video-Filmer unter uns also eine tolle Gelegenheit, auch einmal aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu filmen. In Kingman steht auch noch eine Dampflok; leider nur auf dem Denkmal-Sockel... Bin mal gespannt, wie die Lok sich seit ´87 verändert hat.

Weiter geht die Fahrt: Über Valentine erreichen wir entlang der Route 66 die nächste Eisenbahner-Stadt namens Seligman. Hier braucht der Fahrer eine Pause und daher wird hier auch übernachtet. Seligman besteht im Prinzip nur aus einer Straße, aber.... an dieser Straße gibt es 6 Motels, 5 Restaurants und eine Bar! Außerdem gilt Seligman als der Inbegriff der Route 66 und ist entsprechend ausstaffiert.

 

Tag 5
führt von Seligman zumächst nach Williams, dem "Eingang" zum Grand Canyon. Von hier aus startet die Grand Canyon Railway. Die Züge fahren in Williams um 9:00 Uhr ab und sind gegen 17:45 Uhr wieder zurück. Die Geschichte ist allerdings nicht ganz billig zu haben: ab US-$ 70,-- aufwärts. Andererseits ist dies für eine Tagestour eigentlich nicht zu teuer. Wenn also genügend Stimmen für eine Fahrt mit der Grand Canyon Railway zusammen kommen, ist ein weiterer Zwischenstop in Williams angesagt, bevor es am...

Flagstaff...Tag 6
weiter nach Flagstaff geht. Dort kann man vom Bahnsteig des AMTRAK-Bahnhofs Züge aus beiden Richtungen hervorragend ablichten. 1987 stand gegenüber dem Bahnhof an einem Schuppen auch noch eine schmalspurige Dampflok. Vielleicht ist das Teil ja noch vorhanden; damals hatte ich nicht mehr die Zeit, mir die Lok einmal genauer anzusehen...

Flagstaff liegt auf rund 2000 Metern Meereshöhe und so könnte es im März noch ein wenig frisch sein. Dafür gibt es nach der endlosen Fahrerei durch die Wüste endlich mal wieder frisches Grün zu sehen :-). Hier dominieren dichte Pinien- und Fichtenwälder die Landschaft. Lange werden wir uns daran allerdings nicht erfreuen können, denn von hier aus geht die Fahrt zurück in Richtung Phoenix. Das sind immerhin rund 167 Meilen, also ca. 269 km. Für diese Strecke brauchen wir etwa 3½ Stunden. Dabei geht es - natürlich - wieder durch die Wüste...

In Phoenix angekommen, checken wir wieder im Days Inn ein und strecken erst einmal alle Viere von uns.

 

 

Die Tage 7 bis 9 sind noch nicht verplant. Zur Zeit stehe ich noch mit der Union Pacific in Kontakt, damit wir eventuell den Verschiebebahnhof in Tuscon besuchen können. Leider ist die UP nicht gerade koopertaiv. Die Herren lassen sich sehr viel Zeit mit ihren Antworten; ist halt eine Class-1 Railroad und keine kleine Nebenbahn, die sich noch über Presse freuen kann. Mal sehen, was draus wird.

Zur Wahl steht auch noch das Arizona Railway Museum in der Nähe von Tuscon. Es ist ein kleines Museum, das nur am Wochenende geöffnet hat. Ich kenne dort den Museums-Kurator und so ergibt sich vielleicht eine "Exclusiv-Öffnung" an einem Wochentag nur für uns... Betrieben wird das Museum von einer kleinen privaten Gruppe Eisenbahn-Enthusiasten.

Aufgrund der noch fehlenden Tage gibt es hier noch keine genauen Preise und Termine. Daher bitte öfter mal reinschauen und sehen, wie sich diese Tour entwickelt...

Reisedauer : 10 Tage
Max. Teilnehmer : 5
Min. Teilnehmer : 3
 3 » EUR 2.740,00
Kosten bei x Teilnehmern : 4 » EUR 2.650,00
 5 » EUR 2.345,00
Reisetermin : 2010-03-10
Anmeldeschluß : 2010-01-25
Anmelde-Adresse : erhard (at) minirails (punkt) de
Zahlungsweise : Die Zahlung muß mit der Anmeldung erfolgen. Die Kontonummer wird dem Reiseteilnehmer per eMail bekannt gegeben.

 

 

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