Modul-Planung
Der Modulkasten soll einerseits leicht sein und andererseits stabil bleiben. Eigentlich sind dies Gegensätze, so daß man mittels geeigneter Materialauswahl einen vernünftigen Mittelweg finden muß. Ich denke mal, keiner findet es so richtig gut, ein Modul von 50 kg oder mehr durch die Gegend schleppen zu müssen oder, auf der anderen Seite, ständig aufpassen zu müssen, daß sich das Modul nicht in seine Einzelteile zerlegt...
Ich verwende daher 2 verschiedene Holzstärken für die Seiten- und Kopfteile. Die Kopfteile müssen die größten Kräfte aufnehmen und werden deshalb aus 16 mm starker Tischlerplatte zurechtgesägt. Für die Seitenteile reicht 10 mm Tischlerplatte aus, da in Modulmitte noch eine Querstrebe aus 16mm - Material eingefügt wird.
| Hier haben wir das benötigte Holz: | ![]() |
| Zuerst wird ein Kopfteil mit einem Seitenteil verleimt und verschraubt. Dabei liegt das Seitenteil bündig auf dem Kopfende auf. Zwei oder drei Spax-Schrauben 30 x 4 reichen völlig aus. Die Schraubenköpfe sollten leicht versenkt sein. | ![]() |
| Nun werden die Mittelstrebe und das zweite Kopfteil eingeleimt und verschraubt. Das Mittelteil kann mit einer Lochsäge mehrfach "perforiert" werden, um Gewicht zu sparen. | ![]() |
| Nun noch das zweite Seitenteil anleimen und verschrauben, und der Grundrahmen kann... | ![]() |
| ... versteift werden. Dazu werden 80 x 40 x 40 mm Kanthölzer in die Ecken des Rahmens geleimt und geschraubt. Zwei Schrauben pro Kantholz reichen : Jeweils eine Schraube auf der Seitenteil- und Kopfteilseite, in der Höhe versetzt, erfüllen ihren Zweck. |
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| Jetzt kommt ein Moment der Entscheidung, nämlich darüber, wie man weiterarbeiten will : 1) im Stehen oder 2) im Sitzen. | Für den ersten Fall müssen jetzt die Beine eingebaut werden. Für den zweiten Fall sollte man einen großen Werktisch zur Verfügung haben. Als nächste Schritte stehen an : der Einbau des Trassenbrettes und die grundlegende Verkabelung. |
| Wer im Sitzen weiter arbeiten will, kann diesen Abschnitt überspringen und später darauf zurückkommen... Die Beine baut man zweckmäßigerweise an die Seitenteile, da man später, wenn mehrere Module zusammengestellt werden, nicht mehr an die Kopfteile herankommt. | Wenn man die Eckversteifungen als Führung und eine Schraubzwinge zur Fixierung des Beines benutzt, kann man von der Außenseite pro Bein zwei 8 mm - Löcher zum Befestigen der Beine bohren. Die Beine werden dabei bündig mit der Oberkante der Eckversteifungen fixiert. Sie liegen also 20 mm unter der oberen Rahmenkante. |
| Das Trassenbrett wird bündig mit den Kopfteilen aufgesetzt. Um die Gleise mittig auf dem Trassenbrett verlegen zu können, werden an den Kopfenden die Gleismitten (siehe Plan) mit Bleistift markiert und anschließend das Trassenbrett vermittelt. Etwas Ponal unter die Auflagenflächen und anschließend das Trassenbrett mit den kleinen Spax-Schrauben befestigen. Der Modulrahmen ist jetzt fertig. Das gesamte Teil sollte so um die 5 kg wiegen und sehr verwindungssteif sein. | ![]() |
| Da der Rahmen jetzt noch überall offen ist, verlege ich jetzt die grundlegende Elektrik. Das sind die durchgehenden Versorgungskabel, die jedes Modul laut der Norm aufweisen muß. | Mehr dazu im Kapitel Verdrahtung. |
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